Mahnverfahren und Zwangsvollstreckung

Nachdem durch das Schuldrechtmodernisierungsgesetz die Verjährungsfristen für Forderungen und Ansprüche grundlegend geändert und eine generelle auf eine dreijährige Verjährungsfrist verkürzt wurde, hat auch dass Mahnverfahren an Bedeutung zugenommen.

In vielen Fällen kommt es darauf an, Forderungen schnellstmöglich titulieren zu lassen, um in der nachfolgenden Zwangsvollstreckung Vorteile gegenüber anderen Gläubigern des Schuldners zu erlangen.

Durch einen Mahnbescheid lässt sich auf schnellem Wege die Verjährung der Forderung gegen den Schuldner hemmen. Auch kann durch den Mahn- und Vollstreckungsbescheid kostengünstig ein Titel erwirkt werden, mit dem sodann die Forderung im Wege der Zwangsvollstreckung beigetrieben werden kann.

Unsere Kanzlei nimmt aufgrund ihrer modernen Ausstattung am Mahnverfahren über das elektronische Gerichts- und Verwaltungspostfach teil, mit der Folge, dass die Mahnanträge und Vollstreckungsbescheide wesentlich zügiger bearbeitet und zugestellt werden, als im herkömmlichen Mahnverfahren. Anschließend werden von uns die Anträge für die Zwangsvollstreckung formuliert und gefertigt mit dem Ziel, dass die Forderung gegen den Schuldner möglichst zügig beigetrieben wird.

Aufgrund der vorhandenen Software vermögen wir Großkunden ein entsprechendes Softwaremodul anzubieten, womit die jeweiligen Forderungsdaten elektronisch erfasst und uns übermittelt werden können. Damit ist eine schnellstmögliche Weiterverarbeitung der Daten möglich, um noch schneller zu einem Titel zu gelangen, so dass die Forderung früher beigetrieben werden kann.

Ihre Ansprechartner: Rechtsanwalt Martin Riebeling und Rechtsanwalt Johannes Hinkel